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	<title>FridoDeluxe &#187; Politisch</title>
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	<description>Leben und Programmieren in der Bundeshauptstadt</description>
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		<title>Von wegen Opt-out</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 17:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisch]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[OptOutDay]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit habe ich ja mal über die Praxis der Weitergabe von personenbezogenen Daten durch Meldeämter geschrieben und den OptOutDay der Piratenpartei unterstützt. Der Begriff Opt-out an sich bedeutet, dass standardmäßig Daten weitergegeben werden und der Kunde sich selbstständig darum kümmern muss, dass sich sich das ändert. Das (erstrebenswerte) Gegenbeispiel wäre Opt-in, wobei man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor <a title="OptOutDay in Ludwigslust - FridoDeluxe" href="http://blog.friedrichmaiwald.de/optoutday-in-ludwigslust/">einiger Zeit</a> habe ich ja mal über die Praxis der Weitergabe von personenbezogenen Daten durch Meldeämter geschrieben und den <a title="OptOutDay.de" href="http://www.optoutday.de/">OptOutDay</a> der Piratenpartei unterstützt. Der Begriff Opt-out an sich bedeutet, dass standardmäßig Daten weitergegeben werden und der Kunde sich selbstständig darum kümmern muss, dass sich sich das ändert. Das (erstrebenswerte) Gegenbeispiel wäre Opt-in, wobei man ausdrücklich der Weitergabe von Daten zustimmen muss.</p>
<p>Nach meinem Umzug habe ich mich vor einigen Wochen hier in Berlin beim Einwohnermeldeamt gemeldet und wollte natürlich gleich der Weitergabe meiner Daten widersprechen. Als ich dann darauf zu sprechen kam, sagt die Mitarbeiterin, dass sie das von sich aus automatisch einträgt. Wow! Ich war ein wenig zu überrascht um nach den Hintergründen zu fragen, aber toll ist das schon. Es könnte eigentlich überall so sein, dann bräuchten wir auch keinen OptOutDay mehr.</p>
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		<title>Freiheit statt Angst</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 07:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisch]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit statt Angst]]></category>
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		<description><![CDATA[Deutschlands größte Demonstration gegen Überwachung und für Bürgerrechte findet am Samstag, den 12. September 2009 um 15.00 Uhr auf dem Potsdamer Platz in Berlin statt. Wenn alles klappt, bin ich auch dabei und wir sehen uns vielleicht&#8230; www.freiheitstattangst.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.friedrichmaiwald.de/freiheit-statt-angst/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Deutschlands größte Demonstration gegen Überwachung und für Bürgerrechte findet am Samstag, den 12. September 2009 um 15.00 Uhr auf dem Potsdamer Platz in Berlin statt. Wenn alles klappt, bin ich auch dabei und wir sehen uns vielleicht&#8230;</p>
<ul>
<li><a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/304/153/">www.freiheitstattangst.de</a></li>
</ul>
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		<title>Ach wie sehr&#8230;</title>
		<link>http://blog.friedrichmaiwald.de/ach-wie-sehr/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 11:25:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisch]]></category>
		<category><![CDATA[Ironie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach wie sehr freue ich mich doch wieder auf Deutschland. Wo mich meine Regierung liebt, mir vertraut und nur mein Bestes will. Ach wie sehr muss mich meine Regierung lieben, wenn sie sechs Monate lang speichert, wann ich mit wem telefoniert habe. Wenn sie speichert, wann ich wo wie lange im Internet bin. Wenn sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach wie sehr freue ich mich doch wieder auf Deutschland. Wo mich meine Regierung liebt, mir vertraut und nur mein Bestes will.</p>
<p>Ach wie sehr muss mich meine Regierung lieben, wenn sie sechs Monate lang speichert, wann ich mit wem telefoniert habe. Wenn sie speichert, wann ich wo wie lange im Internet bin. Wenn sie sich jede E-Mail samt Betreff von mir und an mich merkt, natürlich auch sechs Monate lang. Selbst wenn ich SMS versende oder  Handygespräche führe wird das gespeichert, und natürlich auch wo ich das Handy benutze. Leider muss ich mir diese Liebe mit allen anderen Bundesbürgern teilen, denn das sind ja keine unschuldigen Bürger mit Bürgerrechten und Privatsphäre, sondern geliebte Verdächtige.<span id="more-927"></span></p>
<p>Ach wie sehr freue ich mich wieder auf inkompetente Politiker. Politiker, die vorgeben Kinderpornographie zu bekämpfen, aber stattdessen die Strafverfolgung der wirklich Schuldigen behindern. Politiker, die Gesetze trotzdem verabschieden, obwohl sie davon ausgehen, dass das Verfassungsgericht sie wieder einschränkt. Dabei sind diese Politiker natürlich beratungsresistent. Politisches Engagement, Expertenkritik und Alternativvorschläge werden geflissentlich ignoriert. Meine Regierung weiß ja, was gut für mich ist.</p>
<p>Ach wie sehr muss mich meine Regierung lieben, wenn sie sogar an meinen Fingerabdrücken und einem biometrischen Foto interessiert ist. Bisher konnte ich diese Liebesbekundungen aber zurückweisen. Immerhin wurden in fünf Jahren nach dem 11. September sechs gefälschte Reisepässe festgestellt, und keiner davon im Zusammenhang mit Terrorismus. Ein guter Grund, liebevoll meine Fingerabdrücke zu speichern.</p>
<p>Es ist schon nicht einfach, wenn man nach vier Monaten im Ausland so warm und herzlich und voller Vertrauen in Deutschland empfangen wird&#8230;</p>
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		<title>OptOutDay in Ludwigslust</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 10:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisch]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwigslust]]></category>
		<category><![CDATA[OptOutDay]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Piratenpartei Hameln schreibt: Hast Du Dich noch nie gefragt, woher die GEZ oder politische Parteien Deine Adresse haben, wo Du Dich doch nie bei denen gemeldet hast? Die kommen direkt von deiner Stadt bzw. Gemeinde. Auch Kirchen und religiöse Gemeinschaften erhalten von dort Deine Daten und selbst an private Unternehmen wie Adressbuchverlage werden diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1109" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-1109" title="OptOutDay" src="http://blog.friedrichmaiwald.de/wp-content/uploads/2009/08/optoutday.png" alt="OptOutDay" width="500" height="84" /><p class="wp-caption-text">OptOutDay</p></div>
<p>Die Piratenpartei Hameln schreibt:</p>
<blockquote><p>Hast Du Dich noch nie gefragt, woher die GEZ oder politische Parteien Deine Adresse haben, wo Du Dich doch nie bei denen gemeldet hast? Die kommen direkt von deiner Stadt bzw. Gemeinde. Auch Kirchen und religiöse Gemeinschaften erhalten von dort Deine Daten und selbst an private Unternehmen wie Adressbuchverlage werden diese Daten von Deiner Stadt bzw. Gemeinde verkauft. Und das ist nur der erste Schritt für eine schöne Profildatei über Dich – Unternehmen machen richtig viel Geld damit, weil Sie die Daten, die sie direkt oder indirekt von Deiner Stadt / Gemeinde erhalten haben, zusätzlich aufbereiten. Einkaufsprofile, Bewegungsprofile – alles kann so einfach zusammengeführt werden. Und die Gemeindedaten können dabei sogar helfen, dass man Dich von der Wiege bis zur Bahre verfolgen kann – selbst über Umzüge hinweg.<span id="more-1108"></span></p>
<p>Meldebehörden haben das Recht, persönliche Daten, wie zum Beispiel Adresse, Geburtstag, Konfession und Familienstand, an Dritte weiterzureichen, solange man sich nicht selbstständig und ausdrücklich in Schriftform dagegen ausspricht.</p>
<p>Daher veranstaltet die Piratenpartei Deutschland am 17.09.2009 den OptOutDay! Wir tragen uns gemeinsam bei unseren regionalen Meldebehörden aus den offenen Listen aus, um ein Zeichen zu setzen.</p></blockquote>
<p>Das finde ich gut und auch ich werde am Donnerstag den 17. September der Weitergabe meiner Daten widersprechen (sogenanntes &#8220;OptOut&#8221;). Ich bin wahrscheinlich der Erste in Ludwigslust, der sich das für diesen Tag vorgenommen hat. Schreibt einen Kommentar oder meldet euch anders bei mir, wenn ihr mit dabei sein wollt und wir organisieren das dann gemeinsam.</p>
<p>Hier einige Informationen und das Formular für Mecklenburg-Vorpommern:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.optoutday.de/">www.optoutday.de</a><br />
Offizielle Website zum OptOutDay</li>
<li><a href="http://www.lfd.m-v.de/dschutz/informat/infoblae/meldebe.pdf">www.lfd.m-v.de/dschutz/informat/infoblae/meldebe.pdf</a><br />
Widerspruchsformular für Mecklenburg-Vorpommern und weitere Informationen vom Landesbeauftragten für den Datenschutz Mecklenburg-Vorpommern</li>
</ul>
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		<title>Immer noch gegen Internetsperren</title>
		<link>http://blog.friedrichmaiwald.de/immer-noch-gegen-internetsperren/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 06:56:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisch]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internetsperren]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachnung]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist jetzt etwas her, dass am 18. Juni zur Bekämpfung von Kinderpornographie das sogenannte Zugangserschwerungsgesetz im Bundestag mit den Stimmen der großen Koalition beschlossen wurde. Und ich bin immer noch gegen diese Internetsperren. Ich hatte auch schon einen Artikel darüber angefangen, mehrere hundert Wörter, alles schön ausgeführt und zitiert&#8230; Aber ich will niemanden langweilen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist jetzt etwas her, dass am 18. Juni zur Bekämpfung von Kinderpornographie das sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zugangserschwerungsgesetz">Zugangserschwerungsgesetz</a> im Bundestag mit den Stimmen der großen Koalition beschlossen wurde. Und ich bin immer noch gegen diese Internetsperren. Ich hatte auch schon einen Artikel darüber angefangen, mehrere hundert Wörter, alles schön ausgeführt und zitiert&#8230; Aber ich will niemanden langweilen. Wer will, kann sich mit den folgenden Links beschäftigen und sich meine eigene Meinung* über dieses angeblich sinnvolle Gesetz bilden.<span id="more-677"></span></p>
<div id="attachment_786" class="wp-caption alignleft" style="width: 341px"><a href="http://blog.friedrichmaiwald.de/wp-content/uploads/2009/07/naendlich.jpg" rel="lightbox[677]"><img class="size-medium wp-image-786  " title="Na endlich! von mediengestalter.cc" src="http://blog.friedrichmaiwald.de/wp-content/uploads/2009/07/naendlich-550x353.jpg" alt="von mediengestalter.cc" width="331" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">von mediengestalter.cc</p></div>
<div id="attachment_787" class="wp-caption alignright" style="width: 170px"><a href="http://blog.friedrichmaiwald.de/wp-content/uploads/2009/07/wirsindnicht.jpg" rel="lightbox[677]"><img class="size-medium wp-image-787     " title="Wir sind nicht für die Verbreitung von Kinderpornografie! von kartoffelpunk.de" src="http://blog.friedrichmaiwald.de/wp-content/uploads/2009/07/wirsindnicht-408x550.jpg" alt="von kartoffelpunk.de" width="160" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">von kartoffelpunk.de</p></div>
<ol>
<li>Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und war es auch noch nie. Um die bestehenden Gesetze auch im Internet umzusetzen, braucht man eine personell und qualitativ gut ausgestattete Polizei, aber keine zusätzlichen Verbote, Gesetze oder Sperren.<br />
<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,632277,00.html"> Das Internet ist keine rechtsfreier Raum</a> (Spiegel Online)</li>
<li>Die Regierung hat viel zu wenig Ahnung von der Thematik, gerade bei der Begründung der Notwendigkeit von Sperren hapert es. Und sie hat keine Bestrebungen, ihre Unwissenheit zu ändern. Auf eine Anfrage der <abbr title="Freie Demokratische Partei">FDP</abbr> konnte die Regierung weder sagen, wieviele Kinderpornographie-Server wirklich in Ländern stehen, in denen keine Strafverfolgung möglich ist, noch konnte sie den kommerziellen Markt für Kinderpornographie in Deutschland einschätzen. Zwei der Hauptargumente von Befürwortern des Gesetzes.<a href="http://blog.odem.org/2009/06/11/2009-06-11-anfrage-sperren.pdf"><br />
Kleine Anfrage der FDP betr. &#8220;Sperrung von Webseiten mit kinderpornographischem Inhalt&#8221;</a> (veröffentlicht auf odem.org / <abbr title="Portable Document Format">PDF</abbr>-Datei)</li>
<li>Eine Auswertung der veröffentlichten Sperrlisten (<a href="https://scusiblog.org/?p=807">Australien</a>, <a href="https://scusiblog.org/?p=850">Norwegen</a>, <a href="https://scusiblog.org/?p=463">Finnland</a>) hat gezeigt, dass die meisten Server mit kinderpornographischem Material in Ländern stehen, die sehr wohl eine Strafverfolgung ermöglichen. Und so wie es aussieht, führen solche Listen sogar dazu, dass die Strafverfolgung vernachlässigt wird, weil die scheinbar gesperrten Seiten noch für längere Zeit bestehen. Umgekehrt haben die Verbreiter von Kinderpornographie mit der Sperrung einen prima Hinweis, dass sie im Visier der Fahnder sind und könnten schnell alle Beweise vernichten und auf einen anderen Server umziehen.<br />
<a href="http://kinderpornos.info/info.html">Hintergrundinformationen</a> (kinderpornos.info)</li>
<li>Das Löschen von Kinderpornographie-Seiten funktioniert übrigens, wie zwei Versuche der letzten Zeit zeigen. Die deutschen Behörden dürfen natürlich nicht im Ausland hoheitlich tätig werden und die Löschung von Seiten anordnen, alledings hat sich gezeigt, dass informelle Hinweis-Mails, von wem auch immer, meistens schnell zur Löschung von solchen Seiten führen.<br />
<a href="http://ak-zensur.de/2009/05/loeschen-funktioniert.html">Löschen statt verstecken: Es funktioniert</a> (AK Zensur)<br />
<a href="http://www.carechild.de/news/politik/internetzensur_carechild_versuch_blamiert_deutsche_politiker_566_1.html">Internetzensur: CareChild-Versuch blamiert Deutsche Politiker</a> (CareChild e.V.)</li>
<li>Eine <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">Petition</a> gegen dieses Gesetz hat innerhalb weniger Wochen über 134.000 Mitzeicher gehabt und ist damit die bisher größte Petition. Franziska Heine, die Initiatorin, bezweifelt den Nutzen dieses Gesetzes und befürchtet eher eine Zensur, weil die Sperrlisten undurchsichtig und fast unkontrolliert sind. Trotz der vielen Reaktionen wurde die Petition von den befürwortenden Politikern heruntergespielt und ignoriert. Dazu das Streitgespräch zwischen Franziska Heine und Ministerin Ursula von der Leyen:<br />
<a href="http://www.zeit.de/online/2009/26/leyen-heine-netzsperren?page=all">Netzsperren &#8211; Ihnen ist egal, was wir denken</a> (ZEIT Online)</li>
<li>Das Zugangserschwerungsgesetz ist wenig wirksam und hat außerdem Nachteile. Trotzdem und bei aller Expertenkritik zeigt sich gerade Ursula von der Leyen beratungsresistent und versucht das Gesetz weiterhin durchzudrücken (hat es vielleicht auch damit zu tun, dass bald eine Wahl ansteht?).<br />
<a href="http://www.zeit.de/online/2009/08/internetsperren-leyen?page=all">Internetsperren &#8211; Aktionismus hilft nicht gegen Kinderpornos</a> (ZEIT Online)</li>
</ol>
<p>Ich hoffe, irgendjemand hat bis hierher zumindest meine geistigen Ergüsse gelesen, es ist doch ganz schön viel geworden&#8230; Die Gegner des Zugangserschwerungsgesetzes sind natürlich auch keine perfekten Menschen, sie argumentieren nicht immer einwandfrei, oder es kommt zu Beleidigungen und Hacks. Trotzdem kann man den Gegnern des Gesetzes nicht vorwerfen, in welcher Art auch immer Kinderpornographie zu befürworten oder zu schützen. Und außerdem ändert das nichts an den Tatsachen, dass dieses Zugangserschwerungsgesetz populistisch, unwirksam und gefährlich ist.</p>
<p>*Schöne Formulierung? Na klar habe ich eine Meinung dazu und ich will, dass die rüberkommt. Aber ich will niemandem das Denken abnehmen, Kritik ist jederzeit erwünscht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Mühlen der Demokratie&#8230; [UPDATE]</title>
		<link>http://blog.friedrichmaiwald.de/die-muehlen-der-demokratie/</link>
		<comments>http://blog.friedrichmaiwald.de/die-muehlen-der-demokratie/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 20:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisch]]></category>
		<category><![CDATA[HTW Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mühlen der Domakratie mahlen langsam. Zu langsam sogar im Fall der HTW Berlin bei den aktuellen Wahlen im Sommersemester. Doch jetzt erstmal die ganze Geschichte von Anfang an: Am 2. Juni bekam ich eine E-Mail, die mich auf die Gremienwahlen aufmerksam machte und gleichzeitig für die Auslandspraktikanten auf die Briefwahl hinwies. Am selben Tag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_634" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-634" title="Briefwahlunterlagen der HTW Berlin" src="http://blog.friedrichmaiwald.de/wp-content/uploads/2009/06/briefwahl-htw-berlin.jpg" alt="Briefwahlunterlagen der HTW Berlin" width="500" height="150" /><p class="wp-caption-text">Briefwahlunterlagen der HTW Berlin</p></div>
<p>Die Mühlen der Domakratie mahlen langsam. Zu langsam sogar im Fall der <a href="http://www.htw-berlin.de/"><abbr title="Hochschule für Technik und Wirtschaft">HTW</abbr> Berlin</a> bei den aktuellen Wahlen im Sommersemester. Doch jetzt erstmal die ganze Geschichte von Anfang an:<span id="more-625"></span></p>
<ul>
<li>Am 2. Juni bekam ich eine E-Mail, die mich auf die Gremienwahlen aufmerksam machte und gleichzeitig für die Auslandspraktikanten auf die Briefwahl hinwies.</li>
<li>Am selben Tag war ich im Zuge der bevorstehen Europawahl so politisch motiviert, dass ich innerhalb einer Stunde per E-Mail Briefwahl beantragt habe, drei Tage vor Ablauf der Antragsfrist.</li>
<li>Heute, am 25. Juni, war die Wahl. Um 16.30 Uhr wurden die Wahllokale geschlossen und somit auch keine Briefwahlunteragen mehr angenommen.</li>
<li>Heute um 18.00 Uhr kam ich nach der Arbeit zu Hause an und fand in meinem Briefkasten endlich die Briefwahlunterlagen.</li>
</ul>
<p>Ich muss dazu sagen, dass wir jeden Tag in unseren Briefkasten schauen (und täglich Unmengen an Werbung bekommen). Laut Poststempel wurde der Brief am 23. Juni abgeschickt, also wurde ganze drei Wochen nach meinem Antrag auf Briefwahl gewartet, bis etwas verschickt wurde&#8230; Es waren sogar frankierte Antwortumschläge dabei, allerdings nur mit 55 Cent, also hätte ich noch zusätzliche Briefmarken kaufen oder nach Trier fahren müssen, um die Briefe dort einzustecken.</p>
<p>Wenigstens habe ich jetzt neue Briefmarken und Umschläge, die ich irgendwie mal verwenden kann, und außerdem noch ein paar unbenutzte Wahlstimmen übrig. Wenn also jemand mal gewählt werden will und noch Stimmen braucht, meldet euch bei mir!</p>
<p><strong>[UPDATE]</strong> Auf Nachfrage hat mir die Wahlbeauftragte erklärt, dass die Unterlagen am 16. Juni an die Poststelle gegeben wurde. Irgendwo da oder danach muss es also unglaublich lange gedauert haben. Briefe von Deutschland nach Luxembourg haben bisher immer zwei Tage benötigt. <strong>[/UPDATE]</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nach der Wahl ist vor der Wahl</title>
		<link>http://blog.friedrichmaiwald.de/nach-der-wahl-ist-vor-der-wahl/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 15:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Luxembourg]]></category>
		<category><![CDATA[Politisch]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag waren nicht nur in Deutschland Wahlen, sondern auch in Luxembourg wurde gewählt: Zusätzlich zur Europawahl waren hier Parlamentswahlen. Die sogenannte Chambre des Députés setzt sich aus 60 Abgeordneten zusammen und wird alle fünf Jahre gewählt. In dem Wahlkampf, der hier mit Plakaten, Aufstellern, Ständen, Kinowerbung und extrem viel Brief-Werbung in einem bunten Sprachgemisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag waren nicht nur in Deutschland Wahlen, sondern auch in Luxembourg wurde gewählt: Zusätzlich zur Europawahl waren hier Parlamentswahlen. Die sogenannte <em>Chambre des Députés</em> setzt sich aus 60 Abgeordneten zusammen und wird alle fünf Jahre gewählt. In dem Wahlkampf, der hier mit Plakaten, Aufstellern, Ständen, Kinowerbung und extrem viel Brief-Werbung in einem bunten Sprachgemisch geführt wird, ging es meiner Beobachtung nach vor allem um den Umgang mit der &#8220;Krise&#8221;, den Ausbau der Infrastruktur und die Reform des Bildungswesens. Die Wahlbeteiligung lag bei etwa 90%, in Luxembourg herrscht nämlich Wahlpflicht (Danke für den <a href="http://blog.friedrichmaiwald.de/angels-and-demons/comment-page-1/#comment-23">Hinweis</a>, Simi). Und seit heute Nacht ist auch das <a href="http://www.elections.public.lu/fr/elections-legislatives/2009/resultats/index.html">amtliche Ergebnis</a> bekannt:<span id="more-413"></span></p>
<div id="attachment_443" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><img class="size-full wp-image-443" title="Parlamentswahl Luxembourg 2009" src="http://blog.friedrichmaiwald.de/wp-content/uploads/2009/06/chart-1.png" alt="Amtliches Endergebnis der Prlamentswahl 2009 (2004)" width="540" height="320" /><p class="wp-caption-text">Amtliches Endergebnis der Parlamentswahl 2009 (2004)</p></div>
<div id="attachment_444" class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-444" title="Sitzverteilung" src="http://blog.friedrichmaiwald.de/wp-content/uploads/2009/06/chart-2.png" alt="Sitzverteilung im Parlament 2009 (2004)" width="470" height="320" /><p class="wp-caption-text">Sitzverteilung im Parlament 2009 (2004)</p></div>
<p>(Die Grafiken habe ich übrigens mit <a href="http://code.google.com/intl/de-DE/apis/chart/">Google Charts</a> erstellt. Damit kann man viel anstellen, es lohnt sich das mal anzugucken. Nur das mit der Umlautkodierung habe ich noch nicht raus&#8230;)</p>
<p>Die <abbr title="Christlich Soziale Volkspartei">CSV</abbr> von Regierungschef Jean-Claude Juncker hat wie erwartet den höchsten Stimmenanteil gewonnen und bleibt damit stärkste Partei. Und wenn man sich die Verteilung der Sitze im Parlament anschaut, ist eine Weiterführung der bisherigen großen Koalition wahrscheinlich, aber für eine absolute Mehrheit kommen auch viele andere Koalitionspartner zumindest theoretisch in Frage. Keine Ahnung, was das inhaltlich für die Politik bedeutet&#8230; Hier nochmal eine Übersicht über die Parteienlandschaft in Luxembourg:</p>
<p><strong><img class="size-thumbnail wp-image-420 alignleft" title="Christlich Soziale Volkspartei" src="http://blog.friedrichmaiwald.de/wp-content/uploads/2009/06/csv-150x93.png" alt="Christlich Soziale Volkspartei" width="105" height="65" />CSV </strong>(christdemokratisch)<br />
Christlich Soziale Volkspartei<br />
<em>Chrëschtlech Sozial Vollekspartei<br />
Parti chrétien social</em></p>
<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-431" title="Luxemburger Sozialitische ArbeiterPartei" src="http://blog.friedrichmaiwald.de/wp-content/uploads/2009/06/lsap-149x150.png" alt="Luxemburger Sozialitische ArbeiterPartei" width="71" height="72" />LSAP </strong>(sozialdemokratisch)<br />
Luxemburger Sozialistische Arbeiterpartei<br />
<em>Lëtzebuerger Sozialistesch Arbechterpartei<br />
Parti ouvrier socialiste luxembourgeois</em></p>
<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-457" title="Demokratische Partei" src="http://blog.friedrichmaiwald.de/wp-content/uploads/2009/06/dp1-150x112.png" alt="Demokratische Partei" width="95" height="70" />DP </strong>(liberal)<br />
Demokratische Partei<br />
<em>Demokratesch Partei<br />
Parti démocratique</em></p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-428" title="DIe Grünen" src="http://blog.friedrichmaiwald.de/wp-content/uploads/2009/06/dg.jpg" alt="DIe Grünen" width="100" height="74" />Die Grünen</strong> (grün)<br />
Die Grünen<br />
<em>Déi Gréng<br />
Les Verts</em></p>
<p><img class="size-thumbnail wp-image-416 alignleft" title="Alternative Demokratische Reformpartei" src="http://blog.friedrichmaiwald.de/wp-content/uploads/2009/06/adr1-150x84.png" alt="Alternative Demokratische Reformpartei" width="120" height="67" /></p>
<p><strong>ADR </strong>(konservativ)<br />
Alternative Demokratische Reformpartei<br />
<em>Alternativ Demokratesch Reformpartei<br />
Parti de réforme alternatif et démocratique</em></p>
<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-429" title="Die Linke" src="http://blog.friedrichmaiwald.de/wp-content/uploads/2009/06/dl-150x126.png" alt="Die Linke" width="90" height="76" />Die Linke</strong> (sozialistisch)<br />
Die Linke<br />
<em>Déi Lénk<br />
La Gauche</em></p>
<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-430" title="Kommunistische Partei Luxemburgs" src="http://blog.friedrichmaiwald.de/wp-content/uploads/2009/06/kpl-120x150.png" alt="Kommunistische Partei Luxemburg" width="52" height="65" />KPL </strong>(kommunistisch)<br />
Kommunistische Partei Luxemburgs<br />
<em>Kommunistesch Partei Lëtzebuerg<br />
Parti communiste luxembourgeois</em></p>
<p>Ähnelt sehr den deutschen Parteien, nur die Logos sind etwas abwechslungsreicher (aber deswegen noch lange nicht besser).</p>
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		<title>Gegen Internetsperren</title>
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		<pubDate>Sat, 23 May 2009 09:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisch]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn ich nicht in Deutschland bin, muss ich doch mal was zur Politik in Deutschland rauslassen. Konkret, zu den geplanten Internetsperren gegen Kinderpornographie. Ein kurze Zusammenfassung, für alle die nicht wissen worum es geht: Die Bundesregierung (eigentlich eher Ursula von der Leyen und die Deutschen Kinderhilfe) plant ein Gesetz, das Internetprovider zum Sperren von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn ich nicht in Deutschland bin, muss ich doch mal was zur Politik in Deutschland rauslassen. Konkret, zu den geplanten Internetsperren gegen Kinderpornographie. Ein kurze Zusammenfassung, für alle die nicht wissen worum es geht: Die Bundesregierung (eigentlich eher Ursula von der Leyen und die Deutschen Kinderhilfe) plant ein <a title="PDF-Datei: Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen" href="http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Gesetz/entwurf-gesetzes-zur-bekaempfung-der-kinderpornographie-in-kommunikationsnetzen,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf">Gesetz</a>, das Internetprovider zum Sperren von Seiten mit kinderpornographischen Inhalten zwingt, einige Provider haben sich freiwillig dazu verpflichtet. Diese Liste sperrungswürdiger Websites soll dann vom <abbr title="Bundeskriminalamt">BKA</abbr> gestellt werden, und Zweck der ganzen Sache ist es, Kinderpornographie und deren wirtschaftliche Grundlage zu bekämpfen. Ich bin nicht damit einverstanden.<span id="more-220"></span></p>
<p>Bei den geplanten <abbr title="Domain Name System">DNS</abbr>-Sperren handelt es sich um Mechanismen, die ich und jeder andere halbwegs versierte Internetnutzer in einer halben Minute für immer umgehen kann. Außerdem machen sie potentielle Kriminelle darauf aufmerksam, wann sie unter Beobachtung stehen und helfen somit wenig der Strafverfolgung. Es gibt in den meisten relevanten Ländern (auch in Deutschland) bestehende Gesetze, die die Strafverfolgung der Täter ermöglichen, um die Seiten ganz zu löschen und nicht nur den Zugang mit Pseudo-Sperren zu erschweren. Ich denke nicht, dass Sperren zu intensiverer Strafverfolgung führen. Vielmehr bergen sie die Gefahr von Ignoranz und einer schleichenden Zensur, da die Liste von niemand Unabhängigem kontrolliert wird. Wer entfernt eine Seite, die fälschlicherweise auf der Liste gelandet ist? Was haben die Missbrauchsopfer von solchen Sperren? Könnte uns China nicht beim Aufbau von Internetfiltern beraten?</p>
<p>Einige weiterführende Links zum Thema:</p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sperrung_von_Internetseiten_in_Deutschland">Sperrung von Internetseiten in Deutschland</a> (Wikipedia)</li>
<li><a href="http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere--/artikel/135867">Die Argumente für Kinderporno-Sperren laufen ins Leere</a> (Heise Verlag)</li>
<li><a href="http://mogis.wordpress.com/">MissbrauchsOpfer gegen InternetSperren</a> (MOGIS)</li>
<li><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">Petition gegen Sperrung von Internetseiten</a> (Bundestag)</li>
</ul>
<p>Ach so, natürlich bin ich für die Bekämpfung von Kinderpornographie und Kindesmissbrauch. Nur eben richtig.</p>
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