FridoDeluxe

Leben und Programmieren in der Bundeshauptstadt

28
August
2009

Internship[Santec].setStatus(done);

Nach 17 Wochen ist heute der letzte Tag von meinem Praktikum bei CR Santec. Am Montag noch mal zu arbeiten lohnt sich nicht, außerdem ist das wegen dem Luxemburger Kirmes sowieso inoffiziell ein arbeitsfreier Tag.

Wir haben in den letzten Wochen an einem neuen Release für ImageFlow gearbeitet und jetzt ImageFlow 1.1 fertiggestellt. Alle neuen Funktionalitäten wurden durchgetestet und laufen, man kann neben Bildern und Zahlen auch Stacks verarbeiten und gruppieren. Außerdem gibt es mehr visuelles Feedback in der Benutzeroberfläche und eine ausführliche Dokumentation, damit man auch selber eigene Units oder neue Funktionen entwicklen kann. Ihr könnt wie immer die aktuelle Version für alle Systeme runterladen und sofort ausprobieren oder euch mit den Sources beschäftigen. Rückmeldungen wären natürlich sehr schön. Wer bei meinem Praktikumsvortrag am 13. Oktober in der HTW Berlin dabei ist, wird wahrscheinlich eine kleine Live-Demonstration mit Erklärungen sehen.

Vor einer Woche haben wir unsere Ergebnisse erfolgreich für die Kollegen mit einer Präsentation vorgestellt. Heute war eine letzte Besprechung und ansonsten nur Aufräumen und Verabschieden auf dem Tagesprogramm. Insgesamt war das Praktikum interessant und hat mir Spaß gemacht, ich habe viel gelernt und einige neue Erfahrungen und Erkenntnisse werden mir bestimmt noch in nächster Zeit bewusst werden.

27
August
2009

Luxembourg Funny

Ein paar lustige Fotos aus Luxembourg möchte ich euch nicht vorenthalten. Es gibt hier auch eine alte verfallene Brauerei mit dem schönen Namen „Henri Fu ck“, allerdings fehlen da seit neustem schon zu viele Buchstaben, um das noch zu fotografieren.

26
August
2009

Ach wie sehr…

Ach wie sehr freue ich mich doch wieder auf Deutschland. Wo mich meine Regierung liebt, mir vertraut und nur mein Bestes will.

Ach wie sehr muss mich meine Regierung lieben, wenn sie sechs Monate lang speichert, wann ich mit wem telefoniert habe. Wenn sie speichert, wann ich wo wie lange im Internet bin. Wenn sie sich jede E-Mail samt Betreff von mir und an mich merkt, natürlich auch sechs Monate lang. Selbst wenn ich SMS versende oder Handygespräche führe wird das gespeichert, und natürlich auch wo ich das Handy benutze. Leider muss ich mir diese Liebe mit allen anderen Bundesbürgern teilen, denn das sind ja keine unschuldigen Bürger mit Bürgerrechten und Privatsphäre, sondern geliebte Verdächtige. Weiterlesen →

25
August
2009

Doppelt betrachtet

Nach und nach verlieren alle Fachhochschulen ihre Vorsilbe und werden in Hochschulen umbenannt. Dadurch wird die Unterscheidung zwischen ihnen immer schwieriger. Abheben tun sich diejenigen, deren Bezeichnung auf einem Eigennamen oder einer bedeutenden Person basiert statt auf der üblichen Zusammenwürfelung von immer wieder denselben Großbuchstaben.

Ich bin in der letzten Woche über die Website der Hochschule Fulda gestolpert. Die Domain heißt noch fh-fulda.de, allerdings wird nur von der Hochschule Fulda gesprochen. HF ist vielleicht zu kurz und H Fulda klingt ziemlich doof. Viel interessanter war für mich aber die gefühlte Ähnlichkeit mit der Website der HTW Berlin, an der ich studiere: Weiterlesen →

24
August
2009

C’était un trajet de travail

Ich habe von dem Busfahrer auf dem Arbeitsweg einfach ein Bewegungsprofil aufgezeichnet und ihn per Video überwacht, ganz normale Überwachung eben. Vielleicht interessiert euch meine morgendliche Busfahrt zur Arbeit, ich habe mal die Linie 9 vom Bahnhof bis zur Arbeit auf Video und als GPS-Track aufgenommen:

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23
August
2009

OptOutDay in Ludwigslust

OptOutDay

OptOutDay

Die Piratenpartei Hameln schreibt:

Hast Du Dich noch nie gefragt, woher die GEZ oder politische Parteien Deine Adresse haben, wo Du Dich doch nie bei denen gemeldet hast? Die kommen direkt von deiner Stadt bzw. Gemeinde. Auch Kirchen und religiöse Gemeinschaften erhalten von dort Deine Daten und selbst an private Unternehmen wie Adressbuchverlage werden diese Daten von Deiner Stadt bzw. Gemeinde verkauft. Und das ist nur der erste Schritt für eine schöne Profildatei über Dich – Unternehmen machen richtig viel Geld damit, weil Sie die Daten, die sie direkt oder indirekt von Deiner Stadt / Gemeinde erhalten haben, zusätzlich aufbereiten. Einkaufsprofile, Bewegungsprofile – alles kann so einfach zusammengeführt werden. Und die Gemeindedaten können dabei sogar helfen, dass man Dich von der Wiege bis zur Bahre verfolgen kann – selbst über Umzüge hinweg. Weiterlesen →

22
August
2009

Was ist hier anders?

Welche Details sind anders hier in Luxembourg?

  • Der Gelbe Sack ist hier ein Blauer Sack.
  • Es gibt kein Pfand auf Dosen oder Flaschen.
  • Statt „Guten Tag“ sagt man hier den ganze Tag über „Moien“.
  • Hier steht die Hausnummer immer vor dem Straßennamen.
  • Busfahrer kontrollieren hier nur widerwillig die Fahrkarten, Kontrolleure gibt es gar nicht.
  • Fast jeder Busfahrer und somit auch der ganze Bus hört Radio.
  • Das Prinzip „Erst raus, dann rein“ scheint den Luxemburgern zumindest im Nahverkehr unbekannt zu sein.
  • Kleine Umhängetaschen für Herren sind hier modern.
21
August
2009

Extrabold

Extrabold

Extrabold

Vorgestern war ich mit Maria nach der Arbeit noch in der Stadt. Wir waren auch im Extrabold, ein Streetwearladen mit einer kleinen, aber tollen und dementsprechend teuren Auswahl an Klamotten. Gekauft habe ich nichts… Viel besser ist nämlich, dass es weiter hinten im Laden ständig Streetart-Ausstellungen gibt. Außerdem haben die eine wirklich große Sammlung von Büchern zu den Themen Graffiti, Streetart und Design. Ich hätte da Stunden verbringen können und würde auch viele kaufen, aber dafür fehlt mir irgendwie das Geld. Wer also mal hier im Großherzogtum sein sollte und sich für Streetart interessiert, muss unbedingt mal reinschauen: